Über mich
Hey, hallo! Ich bin David Gollasch, Experte für Mensch-zentriertes Design und digitale Barrierefreiheit aus Dresden
Socials
Als HCI-Wissenschaftler und studierter Informatiker bin ich Experte für die zentralen Themen der Mensch-Computer-Interaktion: Usability und User Experience, Technologieakzeptanz, Barrierefreiheit/Accessibility, Diversitätssensibilität und Adaptivität. Zu diesen Themen habe ich einerseits einen Mensch-zentrierten Zugang, liefere aber insbesondere wirtschaftliche, softwaretechnische Lösungen dank meiner Erfahrung im Software-Engineering, -Modelling und -Management.
Ich habe mich langjährig wissenschaftlich mit diesen Themen befasst und dabei Zielgruppen in den Blick genommen, für die das Entwickeln von technischen Lösungen aufgrund der Diversität innerhalb der Gruppe eine besondere Herausforderung darstellt. So habe ich das Forschungsprojekt AutARK an der TU Dresden geleitet, in dem Technologien für neurodivergente Menschen, speziell aus dem autistischen Spektrum, entwickelt wurden. Fokus meines Promotionsprojekts war die Entwicklung von Interaktionskonzepten für soziale Assistenzroboter (SARs) zur Begegnung der Herausforderungen einer alternden Gesellschaft.
Als Co-Gründer der W12G Digital GmbH möchte ich die vielen wertvollen Erkenntnisse aus der Forschung sowie meine Expertise einsetzen, um eine Brücke zwischen Industrie und Wissenschaft zu schlagen, und Unternehmen dabei zu unterstützen, zugängliche, Mensch-zentrierte Technologien zu entwickeln. Damit leiste ich einen realen Beitrag zu mehr Teilhabe, aber auch zu wirtschaftlichem Erfolg der Unternehmen.

Expertise und Spezialisierung
Meine Arbeit, und damit auch meine fachliche Expertise, verbinden die Disziplinen Mensch-Computer-Interaktion (MCI), digitale Barrierefreiheit und Softwarevariabilität miteinander. Das ist eine ausgesprochen nützliche wie auch ungewöhnliche Kombination. Aber warum?
Für Interessierte, hier ein kleiner Exkurs: Die unterschiedlichen Fachgebiete innerhalb der Informatik sind in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen und differenzieren sich immer weiter aus. Das liegt nicht zuletzt an der Komplexität, aber auch an der Relevanz sehr spezialisierter Themen. Die Entwicklung ist übrigens fortlaufend: Noch in den 1960/1970er Jahren wurde Informatik als Fach innerhalb der Mathematik unterrichtet und emanzipierte sich erst danach zu einem eigenständigen Studiengang. Inzwischen gibt es zahlreiche Hochschulstudiengänge, die sich auf einen Teilbereich der Informatik konzentrieren (bspw. Angewandte Informatik) oder Fächer kombinieren (etwa Medieninformatik). So entwickelte sich auch historisch nach und nach eine ausdifferenziertere Wissenschafts-Community zu den Themen innerhalb der Informatik. So kamen zur theoretischen, praktischen und technischen Informatik spezialisierte Anwendungsgebiete (angewandte Informatik) hinzu, um die vordergründig technische Perspektive auf weitere Disziplinen anzuwenden, wie etwa der Betriebswirtschaft (= Wirtschaftsinformatik), Medizin (= Medizininformatik) oder einer Kombination aus Kognitionspsychologie, Design, Ergonomie und Soziologie (= Mensch-Computer-Interaktion, MCI). Letztere entstand vor allem aufgrund des Aufkommens grafischer Benutzungsschnittstellen, sodass die Entwicklung für Menschen als Nutzende eines technischen Systems in den Vordergrund rückte. Folgerichtig entwickelte sich das Thema Barrierefreiheit (bzw. Zugänglichkeit, also Accessibility) innerhalb der MCI. Zeitlich sind wir hier übrigens Mitte/Ende der 1990er Jahre angekommen, mit vielen gesellschaftlich bedeutenden Meilensteinen im Laufe der 2000er Jahre, etwa der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2006, später 2019 dann der EU-Richtlinie über Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen hinsichtlich der Barrierefreiheit und dem seit 2025 gültigen Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) auf Bundesebene.
Zurück zum Thema: Die Mensch-Computer-Interaktion und digitale Barrierefreiheit habe ich innerhalb der angewandten Informatik eingeordnet. Speziell das Thema der Softwarevariabilität fällt allerdings in einen anderen Bereich, nämlich die Softwaretechnik bzw. allgemeiner in die praktische Informatik als technische Disziplin, die sich u. a. mit Methoden der Softwareentwicklung befasst, wie etwa auch der modellgetriebenen Softwareentwicklung. Beim Thema der Softwarevariabilität ist das Ziel, eine optimal ausgewogene Lösung zwischen zielgruppenangepasster Software und effizienter Entwicklung, also Wirtschaftlichkeit, zu finden. Genau das adressiert eine grundlegende Herausforderung in der MCI und Barrierefreiheit: Die Entwicklung angepasster (oder gar sich selbst anpassender, also adaptiver) interaktiver Systeme scheitert immer wieder an wirtschaftlichen Hemmnissen und muss letztlich gesetzlich durchgesetzt werden. Die Kombination meiner Kompetenzbereiche macht hier den Unterschied. Lassen Sie mich Ihnen dabei helfen, den Spieß einmal umzudrehen: Ich biete Ihnen Methoden und Lösungen an, welche die Entwicklung anpassbarer und barrierefreier Systeme zu einem Wettbewerbsvorteil machen, der sich in jedem Falle lohnt: Win-win.
Auf den Punkt



Meine Werte und Vision
Mehr Barrierefreiheit nutzt nicht nur wenigen, sondern letztlich uns allen. Maßnahmen für eine verbesserte Zugänglichkeit zu Technologie bedeuten meistens auch eine Verbesserung der Qualität insgesamt und schaffen Erleichterung für alle. Man denke an gut strukturierte Informationen, geeignete Typografie und Farbauswahl.
Partizipatives Design und Mensch-zentrierte Methoden gewährleisten, mit den betreffenden Menschen zu reden statt nur über sie zu reden. Es schafft Mitsprache und Teilhabe schon während des Entstehungsprozesses.
Zwar gibt es inzwischen Gesetze und Verordnungen, die Unternehmen und Behörden zum Handeln verpflichten. Ich bin überzeugt davon, dass hierin aber auch eine große Chance besteht: Die Umsetzung von Barrierefreiheit sollte kein notwendiges Übel sein, sondern strategisch klug angegangen werden. Das rechnet sich am Ende nicht nur, sondern verschafft anderen gegenüber auch den entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Dafür leiste ich einen Beitrag.
Zeitgemäß. Innovativ. Exzellent.
Beruflicher Werdegang
Ich bin Informatiker und Wissenschaftler im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion mit Schwerpunkt auf diversitätssensiblem Design und Barrierefreiheit.
Durch meine wissenschaftliche Laufbahn habe ich viele Jahre Erfahrung im Bereich der Akquise und Bewirtschaftung von Projektmitteln, auch mit Millionenbudgets, einschließlich Führungskompetenzen. Hinzu kommt der Aufbau eines umfangreichen internationalen Netzwerkes an Expert:innen durch regelmäßige Organisation und Teilnahme an internationalen wissenschaftlichen Veranstaltungen. Nicht zuletzt verfüge ich über langjährige Erfahrung in der Organisation und Durchführung akademischer Lehre und der Betreuung studentischer Projekte.
Schon seit Ende meiner Schulzeit bin ich nebenberuflich selbständig tätig und habe meine Kompetenzen kleinen und mittleren Unternehmen gewinnbringend zur Verfügung gestellt. Meine online verfügbaren Kurse haben bereits weit über 30.000 Lernende weltweit erreicht – mit herausragendem Feedback!
2026 habe ich mit meinem Co-Gründer Mathias Gröbe die W12G Digital GmbH ins Leben gerufen – ebenfalls nebenberuflich. Wir schaffen damit ein einzigartiges Angebot zu nachgefragten Themen: Die Bündelung unserer umfangreichen Kompetenzen aus den Bereichen GIS, Kartografie, Mensch-Computer-Interaktion und Barrierefreiheit erlaubt ein Dienstleistungsangebot rund um die Verarbeitung von Geodaten, und die Entwicklung barrierefreier Angebote und Systeme wie auch die Kombination daraus: Barrierefreiheit von Kartenanwendungen.
Links
Industrie
Gründung der W12G Digital GmbH in Dresden
– Geschäftsführer (Teilzeit) und Co-Gründer
– Geschäftsfeld „Mensch-Computer-Interaktion und digitale Barrierefreiheit“
– Angebot von Dienstleistungen zu GIS, Kartografie, Mensch-Computer-Interaktion und digitaler Barrierefreiheit. Beratungsleistungen, Schulungen, Unterstützung bei Entwicklungsprojekten.
Selbständiger Informatiker in Dresden mit Fokus auf berufliche Weiterbildung und Webentwicklung
– zunächst Freiberufler, später als Einzelunternehmen (Teilzeit)
– Durchführung von Online-Lernangeboten im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion, wie bspw. dem Mensch-zentrierten Design
– Beratungs- und Begutachtungsleistungen zu Softwareergonomie
– Beratung, Konzeption, Entwicklung und Betrieb von Webangeboten
Selbständiger Webentwickler und CAD-Zeichner in Kroppen
– Einzelunternehmen (Teilzeit)
– Digitale Entwicklung technischer Zeichnungen zu Planungen zu Bauleistungen
– Konzeption, Entwicklung und Betrieb von Webangeboten
Wissenschaft
Gastwissenschaftler an der TU Dresden
– Gast an der Professur Mensch-Computer Interaktion, Institut für Angewandte Informatik, Fakultät Informatik, Technische Universität Dresden
Dozent für Mensch-Computer-Interaktion an der Dualen Hochschule Sachsen (DHSN) in Dresden
– Externer Dozent mit Lehrauftrag (Teilzeit)
– Duale Hochschule Sachen (DHSN), früher Berufsakademie Sachsen (BA Sachsen) am Standort Dresden
– Durchführung der Lehrveranstaltung „Mensch-Computer-Interaktion“ inkl. Prüfung im Bachelorstudiengang Medieninformatik
– Betreuung und Begutachtung studentischer Abschlussarbeiten
Projektleitung des Forschungsprojekts „AutARK“ als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden
– Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Vollzeit) an der Professur Mensch-Computer Interaktion, Institut für Angewandte Informatik, Fakultät Informatik, Technische Universität Dresden
– Projektleitung des BMAS-geförderten Forschungsprojekts „AutARK“ – Adaption Reizüberflutender Kontexte. Projektziel: Mensch-zentrierte Entwicklung assistiver Technologien für autistische Arbeitnehmende zur Verbesserung der Beschäftigungssituation im allgemeinen Arbeitsmarkt.
– Organisation aller Projektphasen: Akquisetätigkeit, Projektplanung und Entwicklung des Fördermittelantrags, Projektmanagement, Controlling, Monitoring, Reporting, Teamleitung, Stakeholder-Kommunikation, Networking
– Planung und Durchführung der Forschungsaktivitäten, u. a. Studien und Interviews, Konzeptentwicklung, Softwaremodellierung
– Publikationsarbeit der Forschungsergebnisse, Diskurs und Durchführung von Veranstaltungen auf internationalen wissenschaftlichen Tagungen in Europa, USA und Brasilien.
Lehre, Management und Forschung als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden
– Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Vollzeit) an der Professur Mensch-Computer Interaktion, Institut für Angewandte Informatik, Fakultät Informatik, Technische Universität Dresden
– Organisation und Durchführung der Lehre v. a. in den Hauptstudienfächern für Informatiker und Medieninformatiker an der Professur
– Betreuung studentischer Arbeiten von Projektarbeiten bis Abschlussarbeiten
– Akquise, Organisation und Durchführung von Projekten als Teil der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern, sowie aus Mitteln des Freistaates Sachsen
– Organisation und Durchführung von internationalen wissenschaftlichen Veranstaltungen (z. B. mehrtägige Workshopveranstaltungen, Tagungen und Vorträge mit internationalen Teilnehmenden)
Mehrere Tätigkeiten als studentische und später wissenschaftliche Hilfskraft (SHK/WHK)
– Studentische Hilfskraft (SHK) später Wissenschaftliche Hilfskraft (WHK) (Teilzeit) an verschiedenen Lehrstühlen der Fakultät Informatik, Technische Universität Dresden
– Tutorentätigkeit (Übungsleiter)
– Unterstützung bei Forschungsprojekten
– Entwicklung und Aufbereitung von Lehrmaterialien
– Barrierefreie Aufbereitung von Lehrmaterialien
Bildung
Promotion in der Informatik an der TU Dresden
– Erfolgreich abgeschlossenes Promotionsvorhaben am 09.04.2026. Aushändigung der Urkunde noch ausstehend.
– Forschung zur Mensch-Roboter-Interaktion älterer Menschen (Entwicklung bedarfsgerechter, anpassbarer Interaktionskonzepte für die sehr diverse Zielgruppe älterer Menschen als besondere Herausforderung durch den demografischen Wandel und angespannten Pflegesektor, insbesondere in den USA und Europa)
– Dissertation: „Usability and Accessibility Assurance for Variable Interactive Systems“
Informatik-Studium an der TU Dresden mit Abschluss Master of Science (M.Sc.)
– Profilierung im Bereich Softwaretechnik (z. B. Softwaremanagement, Requirements Engineering and Testing, Design Patterns and Frameworks)
– Abschlussarbeit: „Conceptual Variability Management in Software Families with Multiple Contributors“, Note 1,3 (sehr gut)
Informatik-Studium an der TU Dresden mit Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.)
– Profilierung im Bereich Softwaretechnik
– Abschlussarbeit: „Qualitätssicherung mittels Feature-Modellen“, Note 1,0 (sehr gut)
Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
Gymnasiale Schulbildung mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Profil (MINT-EC-Schule)



Zuletzt aktualisiert: 09.09.2026
Technische Universität Dresden
Klassische Vorlesungs-Übungs-Formate:
Weitere Lehrformate:
Duale Hochschule Sachsen
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Akademisches Engagement
Aktivitäten in der Forschungs-Community, einschließlich der Organisation von Workshops auf Tagungen und der Organisation von Publikationen:
Gutachtertätigkeit und Moderationsaufgaben in wissenschaftlichen Formaten:
