Wissen & Lösungen​

Lassen Sie uns ins Thema einsteigen! Erfahren Sie hier und auf den nachfolgenden Seiten mehr über die Themen Mensch-Computer-Interaktion und digitale Barrierefreiheit – und wie ich Sie ganz konkret bei Ihren Projekten unterstützen kann.

Barrierefreiheit wird noch zu oft als teures Add-on zu bestehenden Systemen betrachtet – mehr Pflicht als Überzeugung. Dabei ist es eine Chance, die sich vielfach auszahlt, setzt aber die nötige Expertise voraus. Genau hier setze ich an.
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Lösungen für Ihre Projekte

Ich habe eine Frage zum Thema…

Zum fachlichen Austausch unter Kolleg:innen, wenn Sie einen Rat suchen oder auch einfach Informationen zur Orientierung benötigen: lassen Sie uns gern ins Gespräch kommen.

Fachgebiet

Mensch-Computer-Interaktion (MCI, HCI)

Als übergeordnetes Fachgebiet umfasst die Mensch-Computer-Interaktion (engl. Human-Computer Interaction, HCI) als Disziplin der Angewandten Informatik verschiedene Themen, welche die Nutzenden, Interaktionsformen, Ein- und Ausgabegeräte, wie auch Ziele, Umstände und Bedingungen von Interaktion betreffen.

Handlungsfeld

Digitale Barrierefreiheit/ Accessibility

Mit Barrierefreiheit verbinden die meisten Menschen zunächst eher bauliche Barrieren, etwa Treppen und Hindernisse, die vor allem für mobilitätseingeschränkte Personen relevant sind. Die Zugänglichkeit (engl. Accessibility – eigentlich der schönere Begriff, da er positiv unterlegt ist) digitaler, interaktiver Systeme ist heute mindestens ebenso essentiell und erfordert eine sich laufend anpassende Expertise zur Gewährleistung eben jener Zugänglichkeit für alle Menschen: einerseits, weil sich Technologien rasant weiterentwickeln, andererseits, weil sich unsere Gesellschaft ebenfalls im Wandel befindet.

Methoden

Mensch-zentriertes Design (HCD, UCD)

Damit interaktive Systeme gut bedienbar sind, von den Nutzenden auch angenommen werden, sich insgesamt eine gute Nutzererfahrung einstellt, und nicht einfach nur funktionieren, wenden Sie Methoden und Prinzipien des Mensch-zentrierten Designs an. Damit ist einerseits eine spezifische Vorgehensweise bei der Entwicklung von Systemen gemeint, andererseits aber auch ein Pool an Methoden und Werkzeugen, um diese Vorgehensweise konkret auszugestalten. Von der Anforderungserhebung, über die Umsetzung bis zur laufenden Qualitätssicherung werden alle Phasen im Produktlebenszyklus abgedeckt.

Zielgruppe

Interaktionsdesign für ältere Menschen

Ältere Menschen rücken verstärkt in den Fokus hinsichtlich der Entwicklung digitaler, interaktiver Systeme. Das liegt einerseits an der Tatsache, dass der Anteil älterer Menschen im Vergleich zum jungen Teil der Bevölkerung stark zunimmt – aka der demografische Wandel. Andererseits ist allerdings auch die Allgegenwärtigkeit von Technologie entscheidend. Sprich: Wenn Sie den Umgang mit interaktiven Systemen vermeiden wollen, ist das im Alltag kaum möglich. Denken Sie an preisgünstiges Online-Banking statt teurer Filialbank, Paketstation statt Postschalter, Vergleichsportal statt Reisebüro. Entsprechend relevant ist es, auf ältere Menschen bei der Entwicklung von Systemen angemessen Rücksicht zu nehmen und auch hier nicht versehentlich Barrieren zu implementieren.

Zielgruppe

Neurodivergente Menschen wie z. B. Autist:innen

Die Thematik Neurodiversität ist in den vergangenen Jahren deutlich sichtbarer geworden – zum Glück! Insbesondere die sehr unterschiedlichen Bedarfe von neurodivergenten Menschen spielen beim Interaktionsdesign eine Rolle. Diese Zielgruppe ist bereits in sich ein Spektrum und umfasst unter anderem autistische Menschen, Menschen mit ADHS, Dyslexie (Lese-Reitschreibschwäche), Prosopagnosie (Gesichtsblindheit), und zahlreiche weitere. Ihnen gemein ist, dass neurologische Prozesse vom typischen Verhalten abweichend funktionieren. Dementsprechend angepasst (und insbesondere flexibel anpassbar) muss auch Interaktion gestaltet werden.

Interaktion

Sprachinteraktion/ Conversational and Voice User Interfaces (CUI/VUI)

Gute Interaktion kann vieles bedeuten, unter anderem auch, dass sie leicht zu erlernen ist und sich natürlich anfühlt. In diesem Zusammenhang gab es in den vergangenen Jahren bedeutende Innovationssprünge im Bereich der natürlichsprachlichen Interaktion. Leistungsfähigere Spracherkennung, Interprätation von Gesagtem und Sprachsynthese erlauben inzwischen ein Drauflosreden und zum Verwechseln menschenähnliche Antworten für einen flüssigen und missverständnisarmen Dialog mit einem Computersystem. Nicht zuletzt die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz waren hier maßgeblich.

Interaktion und Technologie

Soziale Assistenzroboter (SARs) und Mensch-Roboter-Interaktion (HRI)

Gerade im Umfeld pflegebedürftiger älterer Menschen gibt es schon längere Zeit die Idee, Pflege durch den Einsatz von Robotern zu unterstützen. Natürlich ist die gesellschaftliche Debatte hierzu gerechtfertigt. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick auf die technischen Herausforderungen in diesem Zusammenhang. Und dabei insbesondere auch der Blick auf die Frage, wie Interaktion zwischen Senior und Roboter gestaltet sein sollte. Wie teile ich dem Roboter mit, was ich möchte? Wie möchte ich, dass der Roboter in verschiedenen Situationen reagiert?

Technologie

Adaptive Interaktion und Softwarevariabilität

Einige Herausforderungen in puncto Interaktion lassen sich nicht durch eine einzige für alle funktionierende Lösung bewältigen. Die sprichwörtliche „eierlegende Wollmilchsau“ funktioniert nur als variables, sich an die konkreten Bedarfe anpassendes, System. Um im Bild zu bleiben: Sie brauchen nicht gleichzeitig Eier, Wolle und Milch, aber je nach Anwendungsfall eben mal das eine und mal etwas anderes. Während das in der Tierwelt unwahrscheinlich ist, kann Software das leisten: durch Konzepte und Methoden der Softwarevariabilität zur Umsetzung von sich selbstanpassenden (adaptiven) Systemen.

Ich benötige Unterstützung bei meinem Projekt, und zwar…

Ich stehe Ihnen selbstverständlich gern mit Rat und Tat zur Seite, wenn Sie ein konkretes Projekt bearbeiten und hierzu fachliche Unterstützung von mir benötigen. Ziehen Sie mich gern als Subject-Matter-Expert (SME) zu Ihren Projekten hinzu.

Expertise

Beratung zu einem konkreten Problem

Sie stehen vor einer konkreten Herausforderung bei der Umsetzung Ihres Projekts. Wie fragen sich, wie Ihr System barrierefrei werden könnte. Sie benötigen Rat im Umgang mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Sie entwickeln ein System für eine hochdiverse Zielgruppe. Sie möchten Prozesse im Unternehmen zugänglich und zielgruppenangepasst gestalten. Bei solchen und ähnlichen Fragen stehe ich gern beratend zur Seite.

Audit

Prüfung und Begutachtung von Systemen

Es ist gar nicht so leicht, zu beurteilen, ob Systeme und Angebote den geltenden Regularien entsprechen. Natürlich ist es gut, dass es konkrete Regelwerke gibt (etwa BFSG, WCAG, BITV, PDF/UA, … plus Normen wie bspw. EN 301 549, ISO/IEC 40500) – wenngleich das strikte Erfüllen dieser Anforderungen nicht automatisch Barrierefreiheit garantiert. Aber wie finden Sie geraus, ob diese Regelwerke korrekt eingehalten werden? Und welche Maßnahmen konkret ergriffen werden sollten, um den Regularien zu entsprechen? Ich unterziehe Ihr System einer ausführlichen Überprüfung und Erarbeite Handlungsempfehlungen für Sie.

Zuarbeit

Planungsleistung/ Konzeptentwicklung

Neben der Beratung und Begutachtung unterstütze ich auch gern bei der Umsetzung von interaktiven Systemen. Ich entwickle mit Ihnen gemeinsam ein auf Ihre Anforderungen hin maßgeschneidertes Lösungskonzept und begleite Sie bei der Umsetzung.

Ich möchte etwas zum Thema lernen und benötige dafür…

Sie suchen für sich oder Ihr Team ein Weiterbildungsangebot oder einen Vortrag auf Ihrer Veranstaltung und meine Expertise erscheint Ihnen passend? Dann lassen Sie uns gern über die geplante Veranstaltung reden und besprechen, mit welchem Format ich hier dienen kann.

Weiterbildung

Workshops/Schulungen/ Lehrveranstaltungen

Regelmäßig organisiere und halte ich zu unterschiedlichen Gelegenheiten national und international Fortbildungsveranstaltungen – im wissenschaftlichen, akademischen und auch nichtwissenschaftlichen Umfeld. Dies reicht von fachgebietsübergreifenden Vorlesungsreihen (bspw. Überblick zur Mensch-Computer-Interaktion), über praktische Methoden-Schulungen (bspw. Wie erstelle ich barrierefreie Dokumente mit Word?) bishin zu Workshops zur Sensibilisierung zu einem sehr fokussierten Thema (bspw. Bedarfe autistischer Arbeitnehmender am Arbeitsplatz).

Event

Keynote, Talk, Interview

Neben Weiterbildungsangeboten stehe ich auch für Vorträge und Interviews in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Sei es als Impulsvortrag zu Ihrer Veranstaltung oder als Expertenstimme in Ihrem Artikel oder Podcast.

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